Die Zivilpolizei von Guarulhos in São Paulo ermittelt gegen die 36-jährige Jurastudentin Ana Paula Veloso Fernandes wegen des Verdachts, mindestens 14 Hunde mit Pellets vergiftet zu haben. Das Geständnis erfolgte während des Verhörs am 25. August 2025 im 1. Polizeibezirk, wo die Frau zugab, das Gift bei ihren eigenen Tieren und denen von Familienmitgliedern angewendet zu haben. Ana Paula sitzt seit Juli im Gefängnis, weil sie zwischen Januar und Mai 2025 in den Bundesstaaten São Paulo und Rio de Janeiro an vier Tötungsdelikten beteiligt war, bei denen es sich um Vergiftungen handelte.
Zehn der Hunde waren Welpen der Zwillingsschwester Roberta Cristina Veloso Fernandes, die ebenfalls wegen Beteiligung an Menschenverbrechen inhaftiert ist. Die anderen vier Tiere, erwachsene Tiere, wurden von Ana Paulas Ex-Mann in Rio de Janeiro betreut. Die Untersuchung soll bestätigen, ob Tiermissbrauch ein eigenständiges Verbrechen darstellt, das in der brasilianischen Gesetzgebung vorgesehen ist.
Geständnis beschreibt den Einsatz von Gift bei Haustieren
Ana Paula berichtete der Polizei, dass sie das Pellet in Rio de Janeiro erworben habe, um die Welpen ihrer Schwester zu töten.
Sie beschrieb den Vorgang inklusive Dosierung und Wirkungszeit des Giftes und gab an, dass das Produkt bereits zu Hause erhältlich sei.


