3IATLAS- Foto: Jack_the_sparow/Shutterstock.com
Die China National Space Agency (CNSA) gab bekannt, dass die Sonde Tianwen-1, die sich seit 2021 im Orbit um den Mars befindet, am 3. Oktober 2025 Bilder des interstellaren Kometen 3I/ATLAS aufgenommen hat. Das Objekt flog etwa 30 Millionen Kilometer von der Raumsonde entfernt vorbei und ermöglichte hochauflösende Aufnahmen, die die Koma und Verschiebung des Kometen zeigen. Diese Aufzeichnungen werden mit Daten der europäischen Sonden ExoMars TGO und Mars Express kombiniert und deuten auf eine Beschleunigung hin, die nicht allein durch die Schwerkraft erklärt werden kann. Die Beobachtung fand während eines geplanten Zeitfensters statt und bereicherte die Untersuchung von Materialien aus anderen Sternsystemen.
Wissenschaftler verarbeiteten die Bilder zu einer 30-sekündigen Animation, die Unterschiede in der Helligkeit und Partikeldynamik hervorhebt. Diese Perspektive des Mars bietet Winkel, die für bodengestützte Teleskope unmöglich sind. Der im Juli 2025 entdeckte Komet stellt den dritten bestätigten interstellaren Besucher im Sonnensystem dar.
Internationale Zusammenarbeit erweitert das Verständnis der Kometenaktivität in Kontexten in der Nähe des Roten Planeten.
Tianwen-1-Eroberungsplanung
CNSA-Ingenieure haben seit September die Ausrichtung der hochauflösenden Kamera von Tianwen-1 auf der Grundlage von Flugbahnberechnungen angepasst.
Der Fokus priorisierte kurze Belichtungen, um Unschärfen während der Orbitalbewegung zu vermeidenjenseits der Sonde. Telemetrietests gewährleisteten die sichere Übertragung der Bilder an das Kontrollzentrum in Peking.
In Bildern sichtbare Struktur
Die Koma des Kometen erscheint auf den Bildern deutlich zu erkennen, mit Helligkeitsverläufen, die auf eine Gasemission schließen lassen.
Die Zeitsequenz ermöglicht es Ihnen, den Verschiebungsvektor im Verhältnis zu den Hintergrundsternen zu messen.
Diese aus 30 Millionen Kilometern Entfernung gewonnenen Details übertreffen die durch die Entfernung begrenzten terrestrischen Auflösungen.
Beiträge europäischer Sonden
Die Missionen ExoMars TGO und Mars Express haben im gleichen Zeitraum komplementäre Rekorde mit unterschiedlichen Sichtlinien erfasst.
Kombinierte Photometrie erkennt subtile Helligkeitsschwankungen und verfeinert die Analyse der Koma-Morphologie.
Europäische Wissenschaftler synchronisierten die Daten, um Hypothesen über Eissublimation und Staubstrahlen zu testen.
Diese Integration reduziert geometrische Unklarheiten bei Beobachtungen in der Nähe des Mars.
Eigenschaften des Kometen 3I/ATLAS
3I/ATLAS wurde am 1. Juli 2025 vom ATLAS-Teleskop in Chile identifiziert und ist schätzungsweise zwischen 3 und 11 Milliarden Jahre alt, möglicherweise älter als die Sonne. Beobachtete Farbveränderungen weisen auf die chemische Zusammensetzung von Regionen nahe dem Zentrum der Milchstraße hin. Die in den gemeinsamen Daten bestätigte Nicht-Gravitationsbeschleunigung lässt auf Materialauswurfkräfte schließen, die in der Region üblich sindaktive Etas.
Frühere Beobachtungen von Sonden wie STEREO und SOHO untermauern die Notwendigkeit von Zeitreihen, um intrinsische Variabilität von instrumentellen Artefakten zu isolieren.
- Ursprung: Wahrscheinlich in einer fernen Sternumgebung, mit Spuren von Elementen, die vor Milliarden von Jahren entstanden sind.
- Größe: Der Kern wird auf einige Kilometer geschätzt, umgeben von einer Koma von bis zu 100.000 Kilometern.
- Flugbahn: Perihelischer Durchgang am 29. Oktober 2025, Verlassen des Sonnensystems.
- Bedeutung: Direkte Probenahme von interstellarem Material für Studien zur Planetenentstehung.
Erste Datenanalyse
Die erweiterte Frame-Verarbeitung umfasst Stapelung zur Erhöhung des nutzbaren Signals und Entfaltung zur Verbesserung der Schärfe.
Fortschritte für zukünftige Missionen
Die Operation validiert Navigationstechniken für sich bewegende Ziele, die für Tianwen-2 wichtig sind, das im Mai 2025 zur Asteroidenprobenahme gestartet wurde.
Die Übung verbessert die thermische Kontrolle und Stabilität bei Langzeitbelichtungen und bereitet die Aufnahme lichtschwacher Objekte vor.
Diese Protokolle kalibrieren Modelle für Operationen auf Hauptgürtelkometen.
Die Priorisierung umfasst nun die Quantifizierung von Asymmetrien in der Koma und Photometrie potenzieller Jets.
Nächste Lernschritte
Eine Gegenprüfung mit europäischen Daten wird die Schätzungen der axialen Ausrichtung und der nicht-gravitativen Kräfte verbessern.


