Cometa – Giovanni Cancemi/Shutterstock.com
Das interstellare Objekt 3I/ATLAS enthüllt ein Netzwerk aus sieben Jets in Bildern, die am 8. November 2025 um 04:10 UT aufgenommen wurden. Die Astronomen M. Jäger, G. Rhemann und E. Prosperi haben eine Reihe gestapelter Fotos erhalten, die eine komplexe Struktur zeigen. Der in einer Höhe von 29° positionierte Komet wies mehrere Ströme ausgeschleuderten Materials auf.
Die Beobachtung fand unter bestimmten Nachthimmelbedingungen statt. Um schwache Details hervorzuheben, verwendeten die Forscher Stapeltechniken. Die Entdeckung verändert frühere Ansichten über die Aktivität des Objekts.
- Sieben verschiedene Jets scheinen ausgerichtet zu sein.
- Ausgeworfenes Material bildet symmetrische Muster.
- Verarbeitete Bilder verdeutlichen Gas- und Staubemissionen.
🚨 New: 3I/ATLAS reveals a network of seven jets not one, not two but seven.
At 04:10 UT, Nov 8 2025, astronomers M. Jäger, G. Rhemann, and E. Prosperi captured a new series of stacked images of the interstellar object 3I/ATLAS and what they saw changes everything.
At just 29°… pic.twitter.com/9aWJm0Ehi6
— Skywatch Signal (@UAPWatchers) November 8, 2025
Eingesetzte Erfassungstechniken
Astronomen verwendeten die Bildstapelmethode, um die Schärfe zu erhöhen. Jedes einzelne Bild erfasste subtile Emissionen des Kometen.
Durch die Vollbelichtung konnten wir Strukturen sichtbar machen, die auf einzelnen Fotos nicht zu sehen sind. Hochempfindliche Geräte zeichneten Helligkeitsschwankungen in den Jets auf.
Struktur der beobachteten Jets
Zwei Hauptdüsen reichen über größere Entfernungen als die anderen. Die kleineren Flüsse verbinden sich mit dem zentralen Bereich des Objekts. Die Konfiguration bildet ein miteinander verbundenes Emissionsnetzwerk.
Beobachtungsbedingungen
Der Komet befand sich zum Zeitpunkt der Aufnahme 29° über dem Horizont. Die Weltzeit von 04:10 UT begünstigte die Sicht an ausgewählten Orten.
Astronomen haben Teleskope an Orten mit geringer atmosphärischer Turbulenz positioniert. Die geringe Flughöhe erforderte präzise optische Korrekturen.
Auswirkungen auf das Jet-Netzwerk
Das Vorhandensein von sieben Jets weist auf eine intensive Aktivität im Kern hin. Das interstellare Objekt stößt gleichzeitig Material in mehrere Richtungen aus.
Asymmetrische Strukturen deuten auf eine unregelmäßige Rotation des Kometen hin. Die Jets offenbaren eine flüchtige Zusammensetzung, die reich an Gasen ist.
Details zu den beteiligten Forschern
M. Jäger, G. Rhemann und E. Prosperi arbeiteten bei der Beobachtungssitzung zusammen. Jeder Astronom steuerte spezielle Ausrüstung bei.
Das Team verarbeitete Daten in Echtzeit, um die Ergebnisse zu validieren. Die Bildserie wird in Laboren zusätzlich analysiert.
Emissionsmuster identifiziert
- Der zentrale Strahl strahlt mit größerer Intensität aus.
- Seitenpaare weisen teilweise Symmetrie auf.
- Peripherieemissionen verbinden Hauptstrukturen.
- Muster variieren im Laufe der Zeit in der Helligkeit.
Das gesamte Netzwerk deckt einen ausgedehnten Bereich rund um den Kern ab. Zukünftige Beobachtungen werden die Entwicklung der Ströme überwachen.


